TourismusGesundbrunnenAls Gesundbrunnen war Bad Teinach schon im Spätmittelalter bekannt. Der Sage nach soll ein Hirsch die Heilkraft der Quelle entdeckt haben, die nach ihm benannt ist. Herzog Eberhardt Ludwig von Württemberg wird zu Beginn des 18. Jahrhunderts schon gewußt haben, warum er unter den Heilbädern seines Landes gerade Bad Teinach zum Fürstenbad erster Klasse ausbauen ließ. Es wurde zur Sommerresidenz der württembergischen Herzöge und glänzte seit 1835 mit der Bezeichnung "Königliches Bad Teinach".
Zeugnisse der Vergangenheit![]() Lehrtafel König Wilhelm I. ließ nach Plänen des berühmten Baumeisters Nikolaus von Thouret mit Bad Hotel, Trinkhalle und Badehaus eine klassische Baugruppe errichten, die bis zur Gegenwart das Kurzentum prägt. Auf Schritt und Tritt begegnet man in Bad Teinach-Zavelstein eindrucksvollen Zeugnissen der Vergangenheit. Aus Hirsau stammt der spätgotische Dreischalenbrunnen bei der Dreifaltigkeitskirche. Diese lockt mit ihrer weltweit einzigartigen "Kabbalistischen Lehrtafel" (1673) sogar Besucher aus Übersee an. Stauferburg ZavelsteinAuf einer Felsnase über dem Teinachtal erhebt sich die 1692 zerstörte Stauferburg Zavelstein. Der wehrhafte Burgweiler, im Jahr 1342 erstmals als "Stättlin" bezeichnet, war über 600 Jahre lang die kleinste Stadt Württembergs. Die romantische Burgruine mit ihrem 28 m hohen Burgfried und das reizvolle "Städtle" sind ein beliebtes Ausflugsziel.
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