JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

News

Wiedereröffnung nach Modernisierung und Erweiterung

Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen

Von Steffi Stocker
 

Kein Wohnzimmer und keine goldenen Wasserhähne, wohl aber ein Verwaltungssitz mit modernen und zeitgemäßen Arbeitsplätzen schuf die Stadt mit der Modernisierung und Erweiterung des Rathauses. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.
„Es war von Beginn an unser Wunsch, ein bodenständiges Rathaus zu bauen, das zu uns passt, mit dem sich sie Bevölkerung identifizieren kann und in dem unsere Mitarbeiter auch einen schönen Arbeitsplatz haben“, stellte Bürgermeister Markus Wendel fest.
Dass dies gelungen ist, war denn auch das Echo der zahlreichen Besucher, die sich beim Rundgang selbst einen Eindruck schufen. Hell, stilvoll und zweckmäßig zeigte sich die innere Infrastruktur, in der per Aufzug alle Ebenen barrierefrei zu erreichen sind.
Hoheitsvoll teilt sich schon das städtische Wappen in zwei Flügel der Eingangstüre und gibt den Zutritt in Vorraum und Foyer frei, die mittels Holzelementen der Ausstattung und Wandverkleidung den Bezug zur umgebenden Region Nordschwarzwald herstellen. Gleichzeitig bilden sie den Übergang in die Teinachtaltouristik, die künftig im Erdgeschoss im angegliederten Neubau logiert. Großformatige Fotos holen außerdem verschiedene Perspektiven und landschaftliche Gegebenheiten in das Rathaus, zieren sowohl die Büros, als auch Treppenhaus und Vorräume.
„Es ist gelungen, den alten Duktus des Gebäudes und zeitgemäße Neugestaltung zu kombinieren“, zog Architekt Benjamin Hahn vom Architekturbüro Krieg + Wolf sein Fazit. Mit Blick auf die Zeit der Realisierung erinnerte er an den laufenden Betrieb der Verwaltung, der für alle Beteiligten eine Herausforderung war und hoher Flexibilität auch der ausführenden Firmen bedurfte. Zudem gab es konjunkturbedingte Verzögerungen, während auf der Zielgeraden in Rekordzeit Fassade und Außenbereich fertiggestellt wurden. Gute und zuverlässige Zusammenarbeit attestierte Hahn den beteiligten Behörden sowie Stadt und Gemeinderat. Vor allem den Mitarbeiter und unter ihnen Bauamtsleiter Frank Padubrin und sein Stellvertreter Matthias Wentsch als „ durchführende Bauherren“ des Projekts zollte der Bürgermeister Anerkennung für große Flexibilität und Souveränität. Stolz und Dankbarkeit bestimmten deshalb die Gefühle des Tages.
Immerhin handelte es sich bei der Modernisierung und Erweiterung des Rathauses nach Sporthalle und Freibad um ein weiteres Millionenprojekt. „Was die Baukosten angeht, werden wir aus heutiger Sicht in dem Limit bleiben, das wir uns mit 1,5 Millionen Euro von Anfang an vorgenommen haben“, sagte Wendel. 
„Es wurde ein guter Kompromiss gefunden, die Stadt bleibt weiterhin schuldenfrei“, beglückwünschte Andreas Knörle nicht nur als Dezernent des Landkreises, sondern als Bürger Bad Teinach-Zavelsteins die Stadt und den Gemeinderat. Mit der Umsetzung wurde eine attraktive erste Anlaufstelle für Bevölkerung und Touristen geschaffen, die massive privatwirtschaftliche Investitionen der vergangenen Jahre im Stadtgebiet abrunde. „Für den Landkreis ist die Stadt eine namhafte Größe“, zollte er den Akteuren Respekt. „Sie alle sind heute Gewinner und haben dazu beigetragen, dass diese Baumaßnahme auf den Punkt genau fertig wurde und wir feiern können“, rief der Bürgermeister allen Beteiligten zu, nachdem Eva Cerasa den Abba-Titel „The Winner takes it all“ gesungen hatte. Darüber hinaus hat es gute Tradition in der Stadt, große Infrastrukturprojekte unter den kirchlichen Segen zu stellen, den die beiden evangelischen Pfarrer Matthias Schmidt und Thomas Moser erteilten.

Seite drucken