JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Chronik

Geschichtliches zu Bad Teinach-Zavelstein

Die auf einer Felsnase über dem Teinachtal gelegene Stauferburg Zavelstein wurde um das Jahr 1200 erbaut. 1367 fand der württembergische Graf Eberhardt II. Zuflucht in der Burg. Als Dank für den gewährten Schutz erhielt Zavelstein schon damals die Stadtrechte.

Anfang des 17. Jahrhunderts baute der Burgherr Benjamin Buwinghausen die Burg zu einem Spätrenaissanceschlößchen um. Dieses wurde jedoch zusammen mit der Stadt 1692 zerstört. Die Einwohner bauten in den folgenden Jahren ihre Häuser wieder auf, die Burg blieb jedoch bis zum heutigen Tag eine Ruine. Der 28 Meter hohe Turm hat die Jahrhunderte unversehrt überstanden. Das wiederaufgebaute Städtle mit seinen 12 Häusern war mit ca. 250 Einwohnern bis zur Gemeindereform 1975 die kleinste Stadt Württembergs, zeitweise ganz Deutschlands.

Näheres der Geschichte von Bad Teinach-Zavelstein können Sie auch dem Heimatbuch, dass im Jahr 2011 erschienen ist, entnehmen. Dieses ist bei der Teinachtal-Touristik und im Rathaus erhältlich.

 

 

Burg Zavelstein
Burg Zavelstein

Die Heilquelle im Teinachtal soll der Sage nach durch einen Hirsch entdeckt worden sein und ist bis zum heutigen Tag nach dem König unserer Wälder benannt. Im 17. und 18. Jahrhundert wird Bad Teinach zum Lieblingsbad der württembergischen Herzöge. Herzog Eberhard Ludwig ließ um 1710 ein Palais als Sommerresidenz errichten. Mit großem Gefolge kamen die adligen Kurgäste ins Teinachtal, so zum Beispiel Herzog Carl Eugen im Jahr 1770 mit 326 Personen.

Auch für Unterhaltung war damals wie heute bestens gesorgt. In der herzoglichen Sommerresidenz Bad Teinach gab es neben den üblichen Kureinrichtungen ein Opernhaus und eine offene Reitbahn. Im Jahr 1835 wird Bad Teinach sogar königliches Bad. Der württembergische König Wilhelm I. ließ in den folgenden Jahren nach Plänen Thourets, des berühmten Baumeisters des schwäbischen Klassizismus, Badehaus, Trinkhalle und Bad Hotel errichten. Dieses Gebäudeensemble prägt bis auf den heutigen Tag das Kurzentrum.

Burg Zavelstein

Das traditionsreiche Bad Teinach und die Stadt Zavelstein wurden bei der Gemeindereform 1975 mit dem Erholungsort Sommenhardt und den Dörfern Rötenbach, Emberg, Schmieh und Kentheim zur Stadt Bad Teinach-Zavelstein vereinigt. 1983 konnte in Bad Teinach das völlig neu gestaltete Kurzentrum mit Mineral-Therme eröffnet werden. Zavelstein erhielt 1985 das Prädikat Luftkurort. Heute leben ca. 3000 Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Bad Teinach-Zavelstein.

Seite drucken